Was wir tun

zusammen mit Arbeitgeber*innen, Arbeitsvermittler*innen, Ausbilder*innen und Aktivist*innen erreichen wir, dass mehr Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt werden.

Mut zur Bewerbung

Mut zur Bewerbung

In Deutschland sind Menschen mit Behinderungen doppelt so oft arbeitslos wie Menschen ohne Behinderungen. Warum ist das so? Ich spreche zurzeit viel mit Unternehmen, die händeringend Fachkräfte suchen. Wenn ich sie frage, warum sie nicht Menschen mit Behinderungen einstellen, sagen sie, es würden sich keine bewerben. Andererseits bekomme ich von den behinderten Menschen zu hören, dass sie sich bewerben, die Unternehmen sie aber noch nicht mal zu einem Bewerbungsgespräch einladen.

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“Es muss ein komplettes Umdenken stattfinden”

“Es muss ein komplettes Umdenken stattfinden”

Karsten Isaack ist Vorsitzender des Beirats der Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung des Bundesverbands evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) und Beschäftigter in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Halle. JOBinklusive hat ihm einige Fragen gestellt über seine Arbeit und über Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungerungen:

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WfbM: Gutes, soziales, inklusives System – ein Irrglaube

WfbM: Gutes, soziales, inklusives System – ein Irrglaube

Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) werden weitestgehend als positive Einrichtungen angesehen. Produkten aus WfbM haftet ein sozialer Mehrwert an. Ein Großteil der Gesellschaft hat sich allerdings noch nie wirklich mit diesem System auseinandergesetzt. Hier ist viel Aufklärungsarbeit nötig. Wir machen in unserer Arbeit als JOBinklusive Team die Erfahrung, dass Menschen oft sehr überrascht sind, wenn sie das erste Mal genauer über die Hintergründe zu WfbM informiert werden. Hier folgt unsere informative Auseinandersetzung mit gängigen Irrglauben und den klassischen Argumenten von WfbM-Befürworter*innen.

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Mein Weg ins Berufsleben

Mein Weg ins Berufsleben

Wir haben Melanie Straßer während einer Tagung der Aktion Mensch und dem Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Menschen kennengelernt, wo sie einen sehr interessanten Vortrag gehalten hat. Im Interview mit JOBinklusive erzählt sie, wie sie auf dem Weg ins Berufsleben behindert wurde und was sich ändern muss, um die Arbeitssuche für andere zu erleichtern:

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“Wir müssen was machen”

“Wir müssen was machen”

Die Initiative uLPeDi vernetzt und schafft Öffentlichkeit.
Im Fokus: Werkstätten für behinderte Menschen.

Dirk Hähnel reichte es. Die Umstände, unter denen er in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeitete, waren für ihn nicht mehr tragbar. Als größtes Problem empfand er die geringe und unfaire Bezahlung. Aber auch andere Aspekte störten ihn: „Mein Vorgesetzter hat mit mir geredet wie mit einem Kind. Da habe ich ihm gesagt, dass das so nicht geht“. Vor sieben Jahren verließ er die Werkstatt und lebt seitdem von seiner Erwerbsminderungsrente.

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Aus der Werkstatt an die Hochschule

Aus der Werkstatt an die Hochschule

“300-500 Wiederholungen am Tag – und ich habe mir noch Zeit gelassen. Die Leute, die Spaß daran haben, schaffen teilweise das Vierfache – täglich”, berichtet P., der zehn Jahre in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) gearbeitet hat. Mit den Worten “Die ständigen Wiederholungen führen zu einer geistigen Unterforderung”,  lässt er seinem Frust freien Lauf. 

Zehn Jahre verbrachte P. in einem Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. In der 7. Klasse hatte er einen Notendurchschnitt von 2,0 und arbeitete auf seinen Hauptschulabschluss hin. Dann wurde bei ihm eine große Operation durchgeführt, durch die er lange Zeit im Krankenhaus verbringen musste. Dadurch verpasste er so viel Stoff, dass ein Abschluss laut der Schule nicht mehr möglich war. Nach seiner Schulzeit kam er in eine Werkstatt für behinderte Menschen eines großen Wohlfahrtsverbandes, wo er tagein, tagaus Einzelteile in Fließbandarbeit für einen bekannten Werkzeughersteller zusammengesetzt hat.

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“Der Wille etwas zu ändern ist zu klein”

“Der Wille etwas zu ändern ist zu klein”

Letzte Woche erfuhren wir von einem jungen Mann, der gerne auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gearbeitet hätte, der aber durch zahlreiche Barrieren und Vorurteile daran behindert wurde:

Ich bin Mutter eines 19 jährigen Sohnes mit Frax, einer geistigen Behinderung.

Mein Sohn und ich haben seit Kindergartentagen und über die ganze Schulzeit für Inklusion gekämpft, an allen Fronten (Schule, Sommerfreizeiten, Sportverein, Jugendfeuerwehr, CVJM, Praktikas auf dem ersten Arbeitsmarkt). Unser Ziel war immer, dass unser Sohn trotz seiner Behinderung inmitten unserer Gesellschaft seinen Platz findet.

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Geld aus einer Hand für Beschäftigte von Werkstätten für behinderte Menschen

Geld aus einer Hand für Beschäftigte von Werkstätten für behinderte Menschen

“Geld aus einer Hand”, so lautet die aktuelle Forderung von vielen Werkstätten für behinderte Menschen, deren Verbänden und vieler Beschäftigter selbst. Aktuell bekommen Werkstattbeschäftigte Sozialleistungen von einer, oder mehreren, Behörden ausgezahlt und ein geringes Entgelt von der Werkstatt. Um das Zahlungssystem übersichtlicher und unbürokratischer zu machen, entstand die Idee, alle Zahlungen nur noch über die Werkstätten zu tätigen. Das klingt erstmal sehr verlockend. Da kann man eigentlich gar nichts dagegen haben. Für die Beschäftigten soll es einfacher werden und weniger Bürokratie bedeuten. Doch was ist, wenn du gar nicht möchtest, dass dir diese eine Hand das Geld gibt?

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Wenn Sie Ihre Erfahrungen mit Arbeitnehmer*innen mit Behinderung mit uns teilen möchten oder zusammen mit JOBInklusive daran arbeiten möchten, dass Ihr Untermehmen inklusiver wird, schreiben Sie uns!

Mit JOBInklusive wollen wir dazu beitragen, dass viel mehr Menschen mit Behinderung Arbeit auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bekommen. Dafür wollen wir Erfahrungen sammeln und potentielle Partner*innen und Best Practices ausfindig machen, um dann diese Informationen hier mit Ihnen zu teilen. Zurzeit befinden wir uns in der Erfassungsphase und sind auf der Suche nach Best (und auch Worst) Practices im Bereich Arbeit und Inklusion.

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